Services Internetsicherheit
Sie möchten nicht, dass Ihre Dateien gelöscht werden, dass ein Fremder Geld von Ihrem Konto abhebt, unter Ihrem Namen einkauft oder auf Ihre Kosten im Internet surft? Wenn Sie 4 Dinge beachten, können Sie sich wegen all dieser Gefahren schon relativ sicher sein, aber beachten Sie bitte, dass ein Virenschutz und eine Firewall vorhanden sein müssen, bevor Sie ins Internet gehen:
1. Sie brauchen einen Virenschutz und den gibt es gratis z.B. bei www.free-av.de . Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Virenschutz täglich aktualisieren!
Eine sehr gute Alternative bietet nun auch MICROSOFT mit seinen SECURITY ESSENTIALS an: Den Download finden Sie hier.
2. Sollten Sie ein Betriebssystem benutzen, das älter ist als XP, brauchen Sie eine Firewall und auch dafür müssen Sie kein Geld ausgeben - z.B. bei www.zonelabs.de. Bedenken Sie, dass Windows 2000 und alle Vorgänger Versionen nicht mehr supportet werden! (Ein Windows XP Professional bekommt man schon für unter 25 Euro.)
Wenn Sie Windows XP benutzen kontrollieren Sie, ob Sie auf Servicepack 3 aktualisiert haben. Ab Servicepack 2 ist eine Firewall integriert, die den Datenverkehr zumindest in einer Richtung überwacht. Wenn Sie DSL oder eine andere Breitbandlösung nutzen ist die sicherste Lösung ein Router mit integrierter Hardware-Firewall. NAT-Router verfügen über eine voreingstellte Firewall. Kontrollieren Sie bitte, ob Sie über die jeweils neueste Router - Firmware verfügen. Dies erfahren Sie über Ihr Router-Konfigurationsprogramm. Neuere Geräte erledigen das Firmware Update automatisch.
3. Wenn Sie einen gratis-Virenschutz benutzen, ist zusätzlich ein spezieller Scanner für Spyware zu empfehlen und den finden Sie kostenlos unter www.spybot.com. Spybot hat den Vorteil, dass Ihr Rechner gegen bekannte Spyware immunisiert wird. Ihr Spybot sollte alle 14 Tage aktualisiert werden! Achten Sie bei der Installation von Spybot darauf, welche Komponenten Sie wirklich brauchen: wenn Sie schon einen Datenshredder installiert haben, brauchen Sie keinen zweiten, auch die Installation des Teatimers sollte wohlüberlegt sein, er ist ein weiteres Autostartprogramm, das meiner Meinung nach nicht nötig ist. Also wie immer: Während der Installation alles genau durchlesen und bei dem, was Sie nicht brauchen Haken raus!
4. Achten Sie unbedingt darauf, Ihr Windows auf dem neuesten Stand zu haben. Spätestens alle 14 Tage sollten Sie Ihr Betriebssystem updaten, haben Sie die automatischen Updates eingestellt (unbedingt empfohlen!) achten Sie darauf, dass auch alle Updates ausgeführt sind. Dazu empfiehlt es sich, monatlich das Windowsupdate (unter "Sicherheit" im Internetexplorer) von Hand ("Benutzerdefinierte Suche") auszuführen. Beim Benutzerdefinierten Update erfahren Sie auch, ob Hardwaretreiber zur Verfügung stehen, die Probleme vermeiden. Schauen Sie auch in die optionalen Updates, z.B. um das neueste DirectX (wichtig für Multimedia Anwendungen und Spiele) zu installieren. Wenn Sie nicht den Internetexplorer zum Surfen benutzen, müssen Sie auch Ihren alternativen Browser ständig auf dem neuesten Stand halten. Je beliebter und verbreiteter ein Betriebssystem oder ein Browser ist, desto beliebter wird er auch für die Hacker!
Und noch ein Hinweis: Wenn Sie nicht lizensierte Software benutzen gehen Sie davon aus, dass Sie unmittelbares Ziel für Hacker-Angriffe sind, da vorhandene Sicherheitslücken nicht über Updates geschlossen werden. Benutzen Sie also lizensierte oder freie Software wie z.B. Open Office, Paint.Net (Foto und Grafik), XP-Burner (Brennprogramm), Audacity (Musikbearbeitung und Studiosoftware) usw.