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Besondere Beachtung bei der Systempflege sollten Ihre Festplatten und die Hardware-Treiber finden.

Die Festplatte sollte in regelmäßigen Abständen (einmal monatlich) auf Fehler überprüft und defragmentiert werden. Windows bietet die Möglichkeit dazu unter den Eigenschaften des Laufwerkes: Arbeitsplatz / rechte Maustaste auf das Laufwerk / Eigenschaften / Extras oder unter Programme / Zubehör / Systemprogramme. Windows 7 erledigt das voreingestellt automatisch.

Die Notwendigkeit der Sicherung Ihrer Daten muss ich an dieser Stelle nicht erläutern. Empfehlenswert ist die Sicherung auf CD-R oder auf einem USB Datenstick, der nicht zu alt sein sollte. Besser und inzwischen bezahlbar ist eine externe Festplatte.

Informationen über unbedingt notwendige Treiber-Updates erhalten Sie über das Windows-Update, wenn Sie die benutzerdefinierte Suche starten und zu den “wichtigen Updates” auch die Treiber-Updates ”Hardware, optional" per Hand hinzufügen. Alles weitere geht dann automatisch. Hier erfahren Sie dann auch, ob alle Sicherheitsupdates über die automatischen Updates geladen sind.

WICHTIG: Einmal pro Jahr sollte der Rechner gründlich gereinigt werden, damit es nicht zu irreversiblen Hitzeschäden an der Hardware kommt! Dazu sämtliche Kabel entfernen, den PC öffnen und mit dem Staubsauger gründlich aussaugen, besonders ist dabei auf sämtliche Lüfter und die Lufteinlaßöffnungen des Gehäuses zu achten sowie auf das Netzteil und und den Prozessorkühler. Dies gilt auch für Laptops, orientieren Sie sich an den Be- und Entlüftungsschlitzen. Demontieren Sie den Prozessorkühler und das Netzteil nicht! Überprüfen Sie den festen Sitz des Prozessorkühlers! Sollte er lose sein, was sich auch durch häufige Abstürze (Einfrieren) äußert, brauchen Sie Hilfe vom Fachmann, denn der Kühler darf nur montiert werden, nachdem alle Reste des vorhandenen Wärmeleitmittels entfernt und neues aufgetragen wurde. Einfrieren des Rechners erleben Sie auch, wenn der Kühler so verdreckt ist, dass nicht mehr genügend Luft durch die Kühlrippen gelangt. Häufig ist dann aber auch schon mit Folgeschäden am Mainboard zu rechnen.

Das gilt auch für Ihr Notebook! Einmal pro Jahr mit dem Staubsauger die Lüftungsschlitze aussaugen ist das Minimum - besser, wenn Lüfter und Heatpipe leicht zugänglich sind, dann sollten sie kontrolliert und gegebenenfalls mit einem Pinsel vorsichtig gereinigt werden.

Blockieren Sie die Lüfter beim unmittelbaren Absaugen mit einem Bleistift oder etwas ähnlichem, damit er nicht überdreht!

Achten Sie beim Notebook-Betrieb darauf, dass alle Lüftungsöffnungen frei sind, also eine feste Unterlage benutzen und möglichst nicht auf einer Bett-, Tisch- oder Wolldecke abstellen.

Wenn Sie einen schnellen Rechner wollen achten Sie auf folgende Punkte:

1.    Nur ein schlanker Rechner ist schnell! Installieren Sie nur die Programme, die sie wirklich benötigen! Häufiges Installieren und Deinstallieren von Software macht den Rechner auch langsam, denn fast immer verbleibt Softwaremüll im Betriebssystem.

2.    Je mehr Programme ständig im Hintergrund arbeiten, desto mehr Rechnerleistung wird blockiert. Rechts unten auf Ihrem Monitor sollten Sie links von der Uhrzeit nur den Virenschutz und die Soundeinstellungen sehen (beim Notebook kommen zumindest Touchpad und wireless LAN dazu). Hier werden die Autostartprogramme angezeigt. Nicht benötigte Programme sollten deaktiviert werden. Benutzen Sie dazu eine geeignete Software - im einfachsten Fall geben Sie unter Start/Ausführen "msconfig" ein und entfernen Sie unter der Registerkarte "Startup" die Häkchen vor nicht benötigten Programmen. Wenn Sie Windows benutzen, finden Sie die Eingabeaufforderung unter "Zubehör".

3.    Überprüfen Sie, wieviel Arbeitsspeicher Ihr Rechner hat (rechte Maustaste auf Arbeitsplatz/Eigenschaften). 512 MB sind heutzutage für Win XP das Minimum, 1GB ist Standard. Kaufen Sie die richtigen Speichermodule, genaue Informationen finden Sie bim Handbuch Ihres Rechners oder beim Speicher Hersteller. Eine Aufrüstungmacht Ihren Rechner deutlich schneller! Windows Vista und Windows 7 sind 4GB Standard.

Beachten Sie, dass mehr als 4GB Arbeitsspeicher nur von einem 64 Bit Betriebssystem unterstützt werden!

Wenn Sie über neue Hardware verfügen ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, um auf ein 64 Bit System umzusteigen, also benutzen Sie Windows 7. Es ist schneller als XP, sicherer als Vista und das Windows mit den wenigsten Problemen. Minimum für den Arbeitsspeicher sind 2GB, 32GB sind möglich.